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Chorleitung Erwachsene

Singen macht Spaß. Aber was ist, wenn der Chorleiter tobt, weil der Chor nicht das hin bekommt, was er sich vorstellt? So etwas hat bestimmt schon jeder Chorsänger mal in seinem Chorleben erlebt. Für mich steht an erster Stelle, dass das Singen Freude bereitet und Menschen zum Singen zusammen kommen. Dennoch ist es mir sehr wichtig das Niveau eines Chores und der Chorsängerinnen und -sänger zu fördern.

Ich versuche in meiner Chorarbeit, je nach Musikrichtung, am Chorklang zu arbeiten. Bei einem Chor ist ein homogener Klang gewünscht. Das sollte das oberste Ziel sein. Dazu kommen zwei Faktoren, die in der Musik an erster Stelle stehen sollten: Die Tonhöhe und die Tonlänge müssen richtig sein. Das heißt, es darf kein falscher Ton und kein falscher Rhythmus musiziert werden. Erst dann beginnt die Arbeit an der Interpretation. Ich versuche mit bildhaften Erklärungen dieses Ziel zu erreichen. Niemals werde ich aber meinen Grundsatz das Singen Spaß machen soll aus dem Auge verlieren. Mit dieser Einstellung habe ich schon Chöre, auch mit „reiferen“ Stimmen zu Leistung bringen können, so dass Werke wie Poulenc Gloria, Palmerie Missa Tango, Dvorak Messe in D-Dur, Petr Eben Prager Te Deum, verschiedene Messen von Mozart und viele andere Werke möglich waren.

Björn Schulze